Interventionen

Mainzer Studierende kreuzen die Wege nach Byzanz

Viele Wege führen nach Byzanz. Ganz eigene gehen dabei Studierende der Fachhochschule Mainz. Sie präsentieren ihre räumlichen Interventionen zur aktuellen Ausstellung „Wege nach Byzanz“ im Landesmuseum vom 18. Januar bis zum 16. Februar 2012. Die Arbeiten sind in einem interdisziplinären Projekt der Fachhochschule Mainz unter Betreuung der Prof. Kirstin Arndt und Philipp Pape im Wintersemester entstanden.

Die meist räumlichen Interventionen, die im Bereich der ständigen Sammlung des Landesmuseums zu finden sind und dem Besucher immer wieder unverhofft begegnen, werfen die Frage auf, welche Bedeutung die byzantinische Kultur für die Lebenswelt der Gegenwart hat. „Es ist nicht einfach die byzantinische Kultur mit unserer heutigen Lebenswirklichkeit in Verbindung zu bringen. Die Stärke der hier gezeigten Arbeiten liegt darin, dass die Studierenden genau das geschafft haben: verblüffende Zusammenhänge herzustellen“, beschreibt Prof. Phillip Pape die Leistung der Studenten. So werden beispielsweise Beziehungen des byzantinischen Handels zum heutigen Online-Handel ebenso thematisiert wie die Inszenierung heutiger POP-Ikonen im Vergleich zu byzantinischen Ikonen oder auch die oft schwer zugängliche Art wissenschaftlicher Forschung rund um das Thema Byzanz. Prof. Kirstin Arndt betont vor allem die Umsetzung der studentischen Ideen in die Praxis: „Bemerkenswert ist, wie die Studenten die Bezüge zwischen Byzanz und heute mittels ihrer Interventionen sichtbar gemacht haben, sowie ihre ganz unterschiedlichen Darstellungsformen.“

Eröffnung
Dienstag, 17.01.2012, um 19.30 Uhr

ab 15.00 Uhr Führungen im Landesmuseum
ab 21 Uhr Byzanz-Party im „schonschön“

Dauer der Ausstellung
18.01. - 16.02.2012

Öffnungszeiten
Mi-So 10-17 Uhr, Di 10-20 Uhr

Finissage
Mittwoch, 15.2.2012

Landesmuseum Mainz
Große Bleiche 49-51