Les Fins du monde

Kerstin Schimandl veröffentlicht Diplomarbeit

Aus ihrer Diplomarbeit zum Thema »Moderne Sagen« bei Prof. Johannes Bergerhausen hat Kerstin Schminadl ein Buch gemacht, dass im Oktober beim Hermann Schmidt Verlag erschienen ist. Das Büchlein im Kleinformat trägt den Titel »Les Fins du Monde – Weltuntergänge«. Es beinhaltet eine Sammlung von etwa 350 Weltuntergangsvorhersagen. Besonders populär ist der 21. Dezember diesen Jahres. An diesem Datum wird der Langzeitkalender der Maya enden und viele deuten das als Zeichen für das Ende der Welt.

Das Buch ist allerdings weniger ein Panik- als ein Hoffnungsmacher, denn die Mehrzahl der prophezeiten Weltuntergänge haben wir bereits überlebt, vor uns liegen nur noch 20. Die Chancen stehen also auch für die Zukunft nicht schlecht.

Die Gestaltung ist einfach, klar, puristisch, fast reduziert auf den Inhalt. Sie distanziert sich bewusst vom Klischee von apokalyptischen Explosionen, plakativen Bildern und grellen Farben. Sie zitiert eher die Ästhetik von Gedichtbänden, wie z.B. den von Nostradamus, in denen dieser im 16. Jahrhundert Verse über den nahenden Weltuntergang veröffentlichte.

Das Buch hat es auf die Shortlist des Förderpreises für junge Buchgestaltung der Stiftung Buchkunst Frankfurt geschafft.

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