WEIT WEG VON BRÜSSEL

– aktueller denn je.

Für sein Europa-Projekt WEIT WEG VON BRÜSSEL hatte Fotografie-Professor Stefan Enders in sieben Monaten die Europäische Union entlang ihrer gesamten Außengrenzen umrundet und dabei über 200 Menschen porträtiert.

Im vergangenen Herbst wurden die Arbeiten zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert: direkt vor dem Eingang des Europäischen Parlaments in Brüssel. Danach wurden sie im Mainzer Rathaus ausgestellt.
Nun wird die Ausstellung – politisch aktueller denn je – in verschiedenen europäischen Ländern gezeigt. In diesem Sommer präsentierte die Landesvertretung Rheinland-Pfalz die Porträts im Herzen von Berlin zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor. Die Fotografien wurden auf wetterfestem Material am gemeinsamen Außenzaun der nebeneinander liegenden Landesvertretungen von Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein installiert. Durch diese besondere Präsentation als Ausstellung im öffentlichen Raum wurden die Arbeiten von einem großen internationalen Publikum wahrgenommen. Zumal sich die Landesvertretungen an einem historisch und gesellschaftlich bedeutsamen Ort befinden: direkt gegenüber des Holocaust-Denkmals. 
Das künstlerische Projekt wurde damit zu einem politischen Statement. Denn auch die amerikanische Botschaft liegt auf der anderen Straßenseite. Die Botschaftsangehörigen mussten den ganzen Sommer lang beim Blick aus dem Fenster den europäischen Porträts ins Gesicht schauen.

Im September wanderte die Ausstellung dann ins Parlament des Landes Niederösterreich – passend zur Übernahme des Vorsitzes des Europäischen Rats durch das Land Österreich. Und ab 5. Dezember dieses Jahres wird das Museum für Kommunikation am Museumsufer in Frankfurt das Projekt in einer großen Einzelausstellung präsentieren.

 

 

Podiumsdiskussion zu Europa anlässlich der Ausstellungseröffnung in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz

Ausstellung im Foyer des Landtages von Niederösterreich

Ausstellung in Berlin, durch das Holocaust-Denkmal gesehen

Ausstellung im öffentlichen Raum, Berlin, Ebertstraße