Franziska Marie Nebel

Tentakuläres Gestalten

Der Prozess des Erkennens, Analysierens bis Auflösens eigener Denkmuster und die verschiedenen Wahrnehmungen innerhalb der jeweiligen Stadien stehen im Fokus dieser Arbeit. Diese subjektiven Empfindungen werden durch die Umsetzung in unterschiedliche künstlerische Arbeiten sichtbar, durch die persönliche Auseinandersetzung der Betrachter*innen mit diesen erlebbar und somit nachvollziehbar. Als Methode, Denkmuster zu lösen und neues Denken zu ermöglichen wird unter anderem das „Tentakuläre Denken“ nach Donna Haraway angewendet. Ein ständiger Perspektivwechsel, das Trennen und Verbinden von Verknüpfungen spielen dabei eine wichtige Rolle, sowie die Suche nach einem neuen Miteinander, das konventionelle Grenzen überschreitet. Dieses dient hierbei nicht nur als theoretische Grundlage, sondern auch als Praxis, die Arbeiten anderer im Austausch stehender Künstler*innen integriert und so Wechselwirkungen herstellt, sowie in ihrer Bedeutung hervorhebt. Diese Arbeit soll insgesamt eine Einladung an die Betrachter*innen darstellen, sich selbst ihrer Denkmuster bewusst zu werden und zum (gemeinsamen) Reflektieren anhalten.

Betreuerin: Prof. Katja, Davar
nebel-franziska@web.de