Frederika Lucie Langston

Mein weißes Blatt vorm Mund

Ein autobiographischer Comic über Rassismen und Weißsein.

Um sich als weiße Person ohne Angst und Scham sowohl mit dem Weißsein und den damit einhergehenden Privilegien, als auch mit den persönlich-individuellen Rassismen kritisch aber auch emotional auseinanderzusetzen, braucht es idealerweise einen geschützten Raum. In der vorliegenden Arbeit bietet ein autobiographischer Comic Zugang zu diesen schwierigen Themen. Der Comic stellt dabei ganz eigene Mittel zur Verfügung, um schwierige Inhalte zu transportieren und erfahrbar zu machen. In einer hybriden narrativen Form aus Wort, Bild und Zeit werden persönliche Erfahrungen, Erlebnisse und Gedanken fragmentartig zusammengestellt, um das Problem Rassismus zu beleuchten. Im Comic „Mein weißes Blatt vorm Mund“ kann die Protagonistin bei ihrer Bewusstwerdung, in einer auf Rassismus fußenden Gesellschaft zu leben, verfolgt werden. Die Arbeit hofft so, eine rassismuskritische Sensibilisierung für die oft unerkannte Kontinuität rassistischer Stereotypen, Denk- und Argumentationsmuster einzuleiten.

Kategorie: Illustration und Comic
Medium: Comic
Betreuende Professorin: Prof. Ulli Lust
E-Mail: hallo@lucielangston.de
Webseite: https://lucielangston.de