Hannah Thoma

Pausengespräche*

Was ist in der heutigen Zeit die Aufgabe des Denkens? Sollte überhaupt (so viel) gefragt und ständig hinterfragt werden und bringt das überhaupt etwas, wenn es doch so viele Dinge gibt, die außerhalb der eigenen Reichweite liegen, die nicht erklärt und schon gar nicht gesteuert werden können? Will der Mensch in einer Welt und in den Gesellschaften der Gegenwart, in denen es sowieso schon so viele Fragen gibt, nicht lieber eine Handvoll Antworten als lauter weitere offene Fragen? An diesem Punkt wage ich ein Experiment mit dem Gesprächsformat »Pausengespräche«: Wie das tägliche Zähneputzen möchte ich eine Dosis Konstruktives liefern, das unser eigenes Denken anregt. Dieses Format soll uns mit anderen Menschen und Ideen in Verbindung bringen. Es soll das Fragen und Hinterfragen, Denken und Ü  berdenken ganz unangestrengt in unseren Alltag integrieren und dabei das Potenzial eben dieser Fähigkeiten aufzeigen.